Der CEO von Epic, Tim Sweeney, kritisiert Valves Preispolitik. Demnach behält Valve 30% der Spiele-Umsätze für sich selber ein. Er tätigt dabei einen Vergleich zu den Gebühren einer MasterCard- oder VISA-Transaktion, die mit 2 bis 5 Prozent deutlich geringer ausfallen. Zudem wird noch die CDN-Bandbreite hinzugezogen, die nur 0,002 Dollar pro GigaByte beträgt. Damit wird auf die Datenmengen von Steam angespielt, die täglich übertragen werden müssen und Serverkosten verursachen.

Die Reaktionen auf seinen Tweet fallen allerdings recht gemischt aus. Während George Broussard (3D Realms) zustimmt und Valve ein Monopol zuspricht, verweisen Andere darauf, dass 30% des Umsatzes durchaus branchenüblich sind und auch Google Play, Origin oder Uplay diese Summen verlangen.

Man kann also festhalten, dass ein potenzieller Konkurrent, der weniger Kosten für die Entwickler verursachen würde, durchaus Marktchancen hätte. Allerdings ist es fraglich, ob dann auch der gleiche Service für Gamer gewährleistet werden kann.

(Quelle: http://www.gamestar.de/)

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