CS: GO – Valve äußert sich zur Ban-Welle

Nachdem Valve vor kurzem einige Community-Server ohne Angabe von Gründen gebannt hat, liegt nun ein offizielles Statement vor:

Demnach toleriert man keine Plugins oder Mods, die das Inventarsystem oder Profilinformationen, wie die Skillgruppe beziehungsweise den Rang, in CounterStrike: GO verändern.

Außerdem wurde die Nutzung von eigenen Modellen sowie Texturen für Charaktere und Waffen verboten! Dieser Schritt kam völlig überraschend, da zuvor keine eindeutige Haltung von Valve in dieser Frage ersichtlich war.

Dass die Community über diese Äußerung alles andere als erfreut ist, kann man sich sicherlich vorstellen. Immerhin benötigen bestimmte Modifikationen, wie die Zombie-Survival-Mod, eigene Skins um realistisch zu wirken. Die Mod ist zudem nach aktuellen Stand erst einmal verboten.

Valve wird zudem Geldgier vorgeworfen, da besonders für die Zombie-Survival-Mod theoretisch eine offizielle Variante in Form von Counter-Strike Nexon: Zombies angeboten wird.

Zudem steht die Frage im Raum, warum Custom-Skins für Waffen auf Community-Servern verboten wurden. Fakt ist, dass es auf solchen Servern möglich ist Waffen zu testen, die im Marktplatz für mehrere hunderte Euro verkauft werden. Aber ob deshalb der offizielle Skin entwertet wird? Immerhin will man die angebotenen Skins ja auch besitzen und nicht nur auf ein paar Servern nutzen können.

Den größten Fauxpas hat sich Valve aber sowieso wieder bei der Kommunikation geleistet. Statt die einzelnen Server-Betreiber vorher zu warnen, wurden diese einfach ohne Angaben von Gründen gebannt und sich erst anschließend, mit einen deutlichen Zeitpuffer dazwischen, geäußert.

So geht man mit Fans normalerweise nicht um.

(Quelle: http://www.gamestar.de/)