Plesk – Update auf einem Linux-System über Shell durchführen

Viele Server-Systeme nutzen Plesk für das Webhosting. Möchte man eine vorhandene Version aktualisieren, ist das normalerweise über die grafische Oberfläche möglich. Manchmal können aber unerwartete Ereignisse ein Update verhindern. In diesem Fall lohnt es sich auf die Shell zurückzugreifen. Wie darüber ein Update durchgeführt wird, möchten wir euch nun aufzeigen:


1.

Baut eine SSH-Verbindung zu eurem Server, welcher Plesk nutzt, auf und meldet euch als Administrator/root an. Der Verbindungsaufbau ist beispielsweise über das Tool Putty möglich.


2.

Startet anschließend den Autoinstaller mit dem Befehl

/usr/local/psa/admin/bin/autoinstaller --ignore-key-errors für openSUSE/CentOS – Systeme

oder

/opt/psa/admin/bin/autoinstaller --ignore-key-errors für Debian/Ubuntu – Systeme.

Durch den Parameter --ignore-key-errors ist eine Installation auch ohne die Prüfung der Lizenz möglich.


3.

Nach der Eingabe startet der Installationsprozess. Zunächst erfolgen einige Hinweise, die man durchaus lesen sollte. Es wird zudem immer beschrieben mit welchen Buchstaben/Zahlen die nächsten Schritte eingeleitet werden können.

Plesk – Installationsstart


4.

Innerhalb der Installation habt ihr die Möglichkeit die Version auszuwählen, die als Update verwendet werden soll. Dies geschieht in der Regel durch eine Zahl.

Plesk – Software auswählen


5.

Der Prozess nimmt durchaus ein paar Minuten in Anspruch. Hinweis: Da die Installationsroutine sich mit jeder Version von Plesk ändern kann, sind die oberen Schritte nur als Beispiel zu sehen. Der allgemeine Ablauf sollte aber immer halbwegs identisch sein. Nach Abschluss der Installation ist Plesk dann auch schon im neuen Gewand verfügbar und kann ganz normal aufgerufen werden!